Gruppencoaching · Inhouse
Gruppencoaching für vier bis acht Menschen aus einem Team, über rund zwei Monate.
Worum es geht
Stress überträgt sich im Team, und Ruhe überträgt sich ebenso. Das ist Ko-Regulation, einer der ältesten Mechanismen des Nervensystems. Nerve Shift Inhouse nutzt ihn gezielt: In fünf Sessions versteht ein Team, wie Stress im Körper entsteht, erkennt die eigenen Muster und Frühsignale und bringt Regulation in den Arbeitsalltag.
Fünf Sessions à 90 Minuten über rund zwei Monate online. Für vier bis acht Personen aus einem Team.
Teams nach intensiven Phasen, Teams vor oder in Veränderungen, neu zusammengesetzte Teams, Führungsrunden, Bereiche mit hoher Belastung.
Alle teilen denselben Arbeitsalltag. Was in den Sessions entsteht, trägt das Team am nächsten Morgen weiter.
Der Unterschied
Ein Seminar liefert Wissen für einen Tag, ein Einzelcoaching arbeitet mit einer Person, ein Teamevent stärkt das Miteinander. Nerve Shift Inhouse verbindet alle drei: fünf Sessions über mehrere Wochen, mit Menschen, die denselben Arbeitsalltag teilen.
| Angebot | Wissen | Eigene Muster | Über Wochen | Im Team | Arbeitsalltag |
|---|---|---|---|---|---|
| Stressseminar, WorkshopEintägige Wissensformate | |||||
| EinzelcoachingBegleitung für eine Person | |||||
| Teamevent, TeamtagFormate für das Miteinander | |||||
| Nerve Shift InhouseGruppencoaching im Team |
Nerve Shift Inhouse hält alle fünf zusammen, mit demselben Team über rund zwei Monate.
Der Ablauf
Session 1
Ein gemeinsames Verständnis davon, wie Stress im Körper entsteht, und der Blick auf das, was im Team und individuell läuft.
Session 2
Woran jede Person merkt, dass es kippt, bevor es kippt. Zwischen den Sessions wird beobachtet, hier wird ausgewertet.
Session 3
Arbeit im Tandem: zwei Kolleginnen oder Kollegen sehen dasselbe Muster aus zwei Richtungen.
Session 4
Regulations-Strategien, die zwischen zwei Terminen funktionieren und keine zusätzliche Zeit kosten.
Session 5
Eine eigene Regulationsmatrix der Frühsignale und die Frage, was das Team braucht, damit es hält.
Zwischen Session 3 und 4
Drei Wochen Tandem-Phase: Je zwei Personen arbeiten am Perspektivwechsel weiter, begleitet von geführten Audios.
Was enthalten ist
Neben den fünf Sessions bekommt jede Person Material, das über das Programm hinaus bei ihr bleibt.
135 Seiten, Hardcover. Fachwissen zum Nachlesen, Übungen zwischen den Sessions, die Übersicht der Regulationsarten und die Seiten, auf denen am Ende die eigene Regulationsmatrix der Frühsignale steht.
Sie begleiten durch die Tandem-Phase und bleiben danach bei jeder Person.
Die Sessions liegen etwa zwei Wochen auseinander. Was in einer Session verstanden wird, darf sich setzen, bevor das Nächste kommt. Diese Zeit ist Teil der Arbeit.
Die Rechnung
Nervensysteme orientieren sich aneinander, und Stress überträgt sich dabei körperlich. In einer Studie des Max-Planck-Instituts Leipzig und der TU Dresden reichte es, einer anderen Person in einer Stresssituation zuzusehen: Bei 26 Prozent der Beobachtenden stieg das Stresshormon Kortisol messbar an. Bei vertrauten Menschen waren es 40 Prozent, bei Fremden 10 Prozent.
Quellen: Engert et al., Psychoneuroendocrinology, 2014 · Systematische Übersichtsarbeit, Neuroscience & Biobehavioral Reviews, 2022.
Ein Team teilt Aufgaben, Termine und Zustände. Nerve Shift nutzt das: Ein Team, das gemeinsam Regulation lernt, nimmt sie mit in die nächste Besprechung.
Der nächste Schritt
Sie erzählen von Ihrem Team und dem, was es gerade beschäftigt. Danach stehen Rahmen und Termine fest, oder wir wissen beide, dass es nicht passt.
Fragen
Nein. Was in den Sessions gesagt wird, bleibt in der Gruppe. Es gibt keine Aufzeichnungen und keine Auswertung über einzelne Personen.
Die Termine legen wir vorab so fest, dass alle teilnehmen können. Fällt jemand kurzfristig aus, finden wir eine Lösung.
Wer leitet
Über neun Jahre Unternehmensberatung und Organisationsentwicklung. Ich kenne Leistungskultur von innen und halte sie für höchst wertvoll, wenn sie richtig angewandt wird. Ich habe nämlich auch erlebt, wie ein System läuft, bis es nicht mehr mitmacht. Mein Weg zurück lief über das Nervensystem. Fachlich fundiert gebe ich dieses Wissen nun weiter. Heute arbeite ich mit Unternehmen, in denen viel geleistet wird und das so bleiben soll.
„Klare, fokussierte Kommunikation. Sie analysiert komplexe Fragestellungen und macht die Lösung auch für Nicht-Fachleute verständlich.“
Darf ich mitzählen?
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